Es ist kaum zu glauben, aber wir befinden uns bereits im zweiten Jahr der Corona Pandemie. Am 13. März 2020 habe ich den Mausebär von der Kita abgeholt und ab da ging es los. Home Office, Lockdowns, unsere freiwillige Quarantäne, geschlossene und dann wieder geöffnete Kindertagesstätten. Erst arbeiten zu Hause mit Kind, am Esstisch – dann irgendwann zu Hause, ohne Kind, im Büro. Dass es wirklich mehr als ein Jahr werden würde hatte ich nicht gedacht. Aber ich habe in der Zeit einiges über das Arbeiten von zu Hause gelernt. Zeit für die wichtigsten Tipps.

Arbeiten von zu Hause aus

Ich habe auch vor der Pandemie immer wieder mal von zu Hause gearbeitet. Wenn sehr früh oder sehr spät Telefonkonferenzen mit Kollegen in Asien oder Amerika anstanden, wenn ich einige Reports lesen musste, oder mitten im Tag ein Handwerker angekündigt war. Selten war es jedoch mehr als 2-3 Tage im Monat. Und ich fand das immer ganz passabel – in Ruhe wegarbeiten und in der Pause schnell noch einkaufen. Home Office in Coronazeiten ist allerdings ganz anders…

Plötzlich ist alles ein Meeting. Teams und Zoom sind super, keine Frage. Aber vieles was in 5 Minuten an der Kaffeemaschine geklärt würde, wird nun zum 30-Minuten-Meeting. Da nicht alle am gleichen Ort sein müssen, sind die Teilnehmerzahlen gestiegen – die Ergebnisse aber brauchen länger. Wir wissen nicht wo der andere grad hinschaut, die Kommunikation ist eine andere. Um ehrlich zu sein finde ich Meetings per Teams sehr viel anstrengender als gemeinsam am Tisch.

Hinzu kommt für viele die fehlende Abgrenzung. Vor Corona begann der Arbeitstag im Büro und endete im Wesentlichen auch dort. Zu Hause ist der Arbeitsplatz immer im Blickfeld. Man macht zwar Feierabend, aber schnell nochmal reingucken bevor es ins Bett geht ist verlockend.

Wie schafft man es also, sich vom Arbeitsplatz zu Hause nicht in einen Strudel aus Stress und ständiger Erreichbarkeit ziehen zu lassen? Ich hab da ein paar Ideen…

Tipps für gesundes Home Office

Von zu Hause zu arbeiten kann eine riesige Umstellung sein.
Von zu Hause zu arbeiten kann eine riesige Umstellung sein.

Diese Tipps sind das, was ich für mich hilfreich empfunden habe. Diese Liste ist nicht vollständig und ich bin mir sicher, dass nicht jeder Tipp für Dich geeignet ist. Übernimm was Dir gefällt – und erzähl mir gern deine eigenen Tipps in den Kommentaren!

1. To-Do-Listen planen (und dran halten)

Das mag trivial und einfach klingen, aber es ist der größte Schlüssel zu meinem Erfolg zu Hause. Ich habe eine genaue To-Do-Liste mit Deadlines, damit ich weiß was wann fertig sein muss und was noch Zeit hat. Ich schreibe alles auf, was mir durch den Kopf geht oder was ich in nächster Zeit erledigen möchte. Diese Liste umfasst:

  • Wöchentliche Arbeitsaufgaben (zB. e-mails, Meetings)
  • Langfristige Projekte
  • Aufgaben zu Hause (auch das Meal Planning für die Familie)
  • Andere Dinge, die erledigt werden müssen (Rechnungen, Papierkram)
  • Kalender-Check der Familie (vor allem Kita Bring- und Abholzeiten)

Sobald ich alles aufgelistet habe, was ich mir merken kann, trage ich die Dinge die eine bestimmte Zeit benötigen als “block” in meinen Kalender ein. Sobald der Punkt geplant ist, streiche ich ihn von der Liste. Die Punkte, die nicht so wichtig sind oder warten können, markiere ich und trage sie in die Liste der nächsten Woche ein. Dann lege ich die Liste beiseite und mache mich an die Arbeit, denn ich weiß, dass ich sie jederzeit ergänzen kann, aber dass die priorisierte Arbeit dann erledigt wird wenn sie im Kalender steht. Meist gehe ich da auch nach dem “Eat the Frog”-Prinzip vor und mache die dringendsten oder unschönsten Aufgaben möglichst als erstes. Dann sitzen diese nicht mehr in meinem Hinterkopf bis sie endlich dran sind.

Ja, das heißt, ich plane manchmal sogar, WANN ich Wäsche mache. Dass die Wäsche in die Maschine muss habe ich meist schon direkt nach dem Aufstehen auf dem Schirm (oder mein Mann), aber damit sie dort nicht muffig wird brauche ich eine Erinnerung…

2. Finde Deine Home Office Morgenroutine

Das liest und sieht man ja im Moment überall (so sehr dass Sophie Passmann sich zuletzt in der ZEIT drüber lustig gemacht hat) aber es ist unglaublich wichtig. Tatsächlich hattest Du auch immer eine: Die Fahrt ins Büro oder das Fertigmachen der Kinder. Du bist zur gleichen Zeit aufgewacht, geduscht, hast Kaffee getrunken, bist ins Büro gefahren/gependelt usw. usw. – und jetzt, wo alle zu Hause bleiben muss man sich anpassen. Aus dem Bett im Schlafanzug an den PC – mal mit Kaffee in der Hand, mal mit ein paar Keksen… das ist langfristig keine Option.

Zur Zeit darf man grad mal wieder zum Crossfit (draußen, zu zweit, mit Abstand…). An Morgen, an denen ich nicht trainiere, wache ich auf, mache die Maus fertig für den (von Corona gekürzten) KiTa Tag, trinke mit ihr unten einen Kaffee / Kakao / Wasser und wenn sie sehr hungrig ist frühstücken wir. Erst wenn der Papa mit ihr unterwegs ist kümmere ich mich um mich. Dann geht es an den PC. Die ersten Meetings beginnen zum Glück selten vor 9h, so dass genug Zeit bleibt sich einen Überblick zu verschaffen, was noch alles in der Mailbox gelandet ist.

Schreib Dir 3-5 Sachen auf die Du immer machen möchtest, wenn Du von zu Hause arbeitest. Das kann so einfach sein, wie das Anziehen eines anderen Outfits als des Schlafanzugs oder in Ruhe ohne Bildschirm einen Kaffee zu trinken bis hin zum Vorhaben in der Mittagspause einmal um den Block zu laufen.

3. Grenzen setzen (und einhalten)

Dieser Punkt scheint besonders vielen Menschen in meinem Umfeld schwer zu fallen. Schon um 6h wach? Kein Problem, der Laptop steht bereit. Noch um 21h e-mails aus Amerika bekommen? Kann man noch schnell beantworten – im Moment geht man ja eh nirgends hin. Langfristig ist das absolut ungesundes Verhalten. Für die Augen am Bildschirm, für den Rücken auf dem Stuhl, für unsere Psyche die keine Pause bekommt.

Im Büro gab’s diese Grenzen doch, oder? Eine übliche Anfangs-/Endzeit, einen Schreibtisch, Meetings, eine festgelegte Zeit um zu Fitnessstudio oder zur KiTa zu fahren, Mittagspause mit den Kollegen usw. Wahrscheinlich hat sogar jeder von uns kleine Tricks um auch im Büro persönliche Grenzen zu wahren und geschwätzige Kollegen zu meiden (Tür zu, zB.). Zu Hause aber lösen sich diese Grenzen für viele in Luft auf.

Setze Deine Grenzen genau. Am Besten ist es, einen festen Arbeitsplatz zu Hause einzurichten und diesen vom “Freizeitbereich” zu trennen. Vereinbare deine Besprechungen und schreibe sie in den Kalender. Andere, die anrufen, können auch mal warten bis das, woran Du gerade arbeitest, fertig ist. (Dafür lohnen sich übrigens auch die Kalendereinträge besonders, dann sehen die Kollegen auch beim Teamsanruf dass man gerade beschäftigt ist.) Apropos Arbeitszeit: Leg deine Zeiten fest und halte deine Pausenzeiten ein. Auch wenn es nicht so spannend ist allein Mittag zu essen sollte man die Pause nicht am Bildschirm machen.

4. Mahlzeiten planen

Auch im Home Office sollten wir uns die Zeit nehmen in Ruhe und ausgewogen zu essen.
Auch im Home Office sollten wir uns die Zeit nehmen in Ruhe und ausgewogen zu essen.

Mahlzeiten planen mindert den Stress und sorgt dafür dass man gut versorgt ist. Im Grunde ziemlich simpel, aber doch so schwierig. Ich dachte auch immer, dass das Planen von Mahlzeiten mir Freiheiten raubt und ich sicher nicht am Anfang der Woche weiß was ich essen möchte – tatsächlich aber gibt es mir Freiheit zurück. Mentale Freiheit beim Einkaufen und im Tagesablauf. Ich plane sowieso nichts was ich nicht mag und innerhalb der Wochentage kann man ja auch noch tauschen.

Ich bin kein Frühstücksmensch, aber wenn ich morgens schon Hunger habe (in der Schwangerschaft kommt es öfter vor als sonst) habe ich meine Optionen wie Müsli mit Obst, Porridge oder ein Brot immer parat.

Richtig im Detail plane ich Mittagessen und Abendbrot. Gut, für das Abendbrot muss man meist nicht viel planen, da es Brot ist – aber das Backen des Brotes ist geplant und der Belag will auch eingekauft sein.

5. Snacks nicht offen stehen lassen

Snacks – vor allem Süßigkeiten – sind der Killer. Das ist zu Hause genauso wie im Büro. Wenn es offen rumsteht wird es schneller gegessen. Wenn es einem ins Auge sticht während man an ganz andere Dinge denkt greift man schonmal gedankenlos zu.

Ich habe nichts gegen Snacks. Ich liebe Snacks! Kekse, Brezeln, Gemüsesticks, ein Joghurt – ab und zu ein Snack versaut keinem den gesunden Lebensstil. Und wer wirklich Hunger hat sollte auch essen, denn Kopf und Körper brauchen Energie. Aber wer nicht vom Essen abgelenkt sein oder gedankenverloren eine ganze Schale Nüsse aufessen möchte der sollte

  • Snacks im Schrank verstauen, wo man sie nicht immer sofort sieht
  • Angemessene Mengen Snacks aus der Packung nehmen und den Rest wieder wegpacken
  • Obst & Gemüseschnitze vorschneiden und im Kühlschrank aufbewahren, damit es eine ebenso schnelle Lösung ist wie ein Keks
  • Die Snacks die man isst direkt mit dem Kind und / oder Partner teilen, wenn noch jemand zu Hause ist

6. Pausenzeiten einhalten

Pause machen und raus gehen.
Pause machen und raus gehen!

Tatsächlich gibt es in Deutschland gesetzlich geregelte Pausenzeiten. Wie genau Arbeitnehmer diese nun tagtäglich nehmen sei mal dahin gestellt – aber im Grunde ist es sinnvoll Pausenzeiten festzulegen. Gerade wenn im Home Office plötzlich irre viele Meetings anstehen ist der Kalender schnell voll. Blockiert euch eure Mittagspause! Augen weg vom Bildschirm – schaut in die Ferne, macht einen Spaziergang, geht einkaufen. Irgendwas einstreuen das nichts mit der Arbeit zu tun hat.

Grundsätzlich bewegen wir uns im Home Office auch viel weniger, was eine bewegte Pause nochmal wichtiger macht. Die Wirbelsäule ist für alles gebaut, nur nicht fürs stillsitzen.

Mehr noch: Die Pausen sind nicht nur für Rücken und Augen sinnvoll, auch der Kopf braucht sie. Danach kann man wieder frisch und schnell denken. Die Zeit ist auch nicht verloren – zumeist arbeitet ja doch irgendein Gedanke im Hintergrund und die bessere Konzentration nach einer Pause macht die Zeit wieder wett.

7. Trinken nicht vergessen

Dieser Punkt gilt im Büro genauso wie zu Hause. Zu häufig vergessen wir vor lauter Konzentration und fleissig sein genug Wasser zu trinken. Dabei ist eine ausreichende Versorgung mit Wasser für Gehirn und Immunsystem sehr wichtig.

Man kann sich das regelmäßige Trinken übrigens auch ganz leicht antrainieren. Alles was man braucht ist eine schöne Karaffe für Wasser (ich habe z.B. so eine im Büro) und ein Glas – steht beides im Blickfeld trinkt man auch.

Wenn Wasser “pur” Dir zu langweilig ist, kannst Du natürlich etwas Zitrone, frische Minze oder gefrorene Beeren dazu geben. Kaffee und Tee gehen extra…

8. Anschluss nicht verlieren

Die Menschen, mit denen wir am meisten Zeit verbringen, machen uns zu der Person die wir sind. Zusammen lachen, streiten, essen, feiern, arbeiten – alles hat Einfluss auf unsere Persönlichkeit und unsere psychische Gesundheit. Deshalb ist es wichtig, auch aus dem Home Office heraus bei Kontaktbeschränkungen, Restaurantschließungen und geschlossenen Sport- und Kulturstätten den Anschluss nicht zu verlieren. Das gilt sowohl für unser Privatleben als auch für “seichten” Austausch mit den Kollegen.

Ein Coffee-Chat mit den besten Kollegen zum Beispiel, ohne Agenda, kann sehr hilfreich sein um den persönlichen Bezug zu der gemeinsamen Arbeit nicht zu verlieren. WhatsApp und Skype Sessions mit Freunden helfen, weil man merkt dass alle ähnliches durchmachen – auch wenn man sich grad wirklich selten Neuigkeiten zu erzählen hat, denn viel passiert ja nicht.

9. Ein Wecker kann von Ablenkung befreien

Manche Aufgaben fallen einem schwer. Sie fallen vielleicht nicht in unser liebstes Arbeitsgebiet oder brauchen Anstrengung. Ablenkung wie Nachrichten lesen, Wäsche falten oder Social Media “scrollen” fallen dagegen dann sehr leicht. Wenn man sich also doch mal zwingen muss, 30 oder 45 Minuten knallhart durchzuziehen – oder die Zeit am Handy begrenzen will – kann ein Wecker helfen.

Sicherlich muss man trotzdem ein gewisses Maß an Disziplin mitbringen, in der Zeit wirklich nicht von der Aufgabe wegzuschauen bzw. das Handy wirklich wegzulegen wenn der Wecker klingelt. Wir sind aber auch ziemlich gut auf solche Vorgaben konditioniert, so dass es uns definitiv leichter fallen wird als gar keinen Zeitrahmen zu setzen.

10. Erwartungshaltung den Gegebenheiten anpassen

Deine Erwartungshaltung sollte realistisch bleiben.
Deine Erwartungshaltung sollte realistisch bleiben.

Von zu Hause zu arbeiten ist eine Umstellung. Der Tag läuft anders ab, Meetings online verlangen andere Kommunikationsmethoden, die Ablenkungen und Pausen sind anders als wir es vielleicht mit Kantine oder Kollegen gewohnt sind.

Für Eltern kommt noch erschwerend hinzu, dass Kitas und Schulen zur Zeit immer wieder geschlossen werden. Es ist also häufig nicht nur “kein Büro” sondern nichtmal “normales Home Office”. Die Kinder wollen versorgt werden, Essen muss auf den Tisch, die Schularbeiten brauchen Unterstützung und die Kleinsten können sowieso sehr wenig allein.

Wir werden also auch weiterhin immer wieder an unseren Erwartungen schrauben müssen. Wieviel ist machbar? Was ist logistisch aber auch psychisch möglich? Wie gehe ich damit um, wie mein Team, meine Chefin? Für manche wird grad jetzt die Zeit der absoluten “over-performance” sein, ohne stressige Autofahrt und ohne externe Termine. Andere werden einiges liegen lassen müssen, weil sie andere Lasten tragen. Als Gesellschaft, als Team auf Arbeit aber auch als Familie müssen wir in solchen Zeiten dafür Verständnis aufbringen. Auch für uns selbst.

Von zu Hause arbeiten und gesund bleiben

Das waren sie, meine 10 Tipps für gesundes Arbeiten von zu Hause aus. Konntest Du daraus etwas mitnehmen? Arbeitest Du überhaupt von zu Hause? Und was sind deine Tipps oder Fallstricke?

Ich freue mich auf Deine Kommentare!

Pin me to Pinterest! 🙂

In diesem Artikel sind Affiliate Links des Amazon Partnerprogramms enthalten. Solltest Du das beschriebene Produkt über einen dieser Links erwerben, bekomme ich eine kleine Provision die in den Erhalt der Website fließt. Für dich entstehen dadurch keinerlei Kosten – der Preis des Produktes bleibt gleich. Ich danke Dir dass Du mich und mein Hobby “Windeln und Workouts” bei Nutzung der Links unterstützt.

Author

36. Mama vom Mausebär. Weltenbummler, fest verankert in und um Köln. Crossfitter und Eishockeyspielerin. Ernährungs-Besserwisser.

11 Comments

  1. Hallo,
    Ja das Homeoffice richtig zu gestalten ist gar nicht so einfach und ehrlich gesagt, ich bin kein Freund davon. Zu Hause ist trotz Arbeitszimmer privat und Arbeit ist Arbeit. Deine Themen Pause und auch Essen zubereiten sind für mich Themen die stressen. Die Pausen auf Arbeit sind bei mir auch nicht regelmäßig aber die Kollegen sagen schonmal „Jetzt gibt es Kaffee“ , Soll ich dir etwas mitbringen“ oder oder und dann macht man mit den Kollegen eine Pause. Zu Hause hole ich mir etwas Schnelles aus dem Kühlschrank und nehme es mit ins Büro. Die Kanne Tee steht auch parat und so wird nebenbei gegessen.
    Dein Artikel hat so manches auf den Punkt gebracht und zum Nachdenken angeregt.
    Liebe Grüße
    Ute

    • I FEEL YOU! Ich mag die Flexibilität des gelegentlichen Home Offices – wenn die KiTa ‘nen Fortbildungstag hat, oder mal Handwerker kommen. Aber so auf Dauer ist das auch für mich nix. Ich bin zwar genauso produktiv, aber es macht mir weniger Spaß – meine Kollegen fehlen mir, die Schwätzchen und Späße zwischendurch.

  2. Liebe Katharina,
    Nahezu an alles, was hier auf deiner Liste steht, muss ich mich auch immer wieder selbst erinnern. Beim Essen und Trinken habe ich nicht so die Probleme, aber bei vielen anderen Dingen, etwa dem Abgrenzen. Mir fällt es schwer, weil der Weg zur und von der Arbeit fehlt – diese je 20 Minuten auf dem Rad haben mir immer gut getan. Und ich merke auch, dass ich – gerade weil jetzt auch Heuschnupfen-Zeit ist, ich echt aufpassen muss, noch vor die Tür zu gehen und Menschen zu treffen. Ich denke, deine Tipps können dem ein oder anderen helfen, nicht durchzudrehen!
    Liebe Grüße von Miriam von Nordkap nach Südkap
    Miriam kürzlich veröffentlicht…Die 10 besten Sehenswürdigkeiten in StockholmMy Profile

    • Mir fehlt die Bewegung auch total! Zumal meine Crossfit Box geschlossen ist und das Wetter ist zur Zeit auch so mies, dass man gar keine Lust hat und sich regelrecht zwingen muss zur Bewegung.

  3. Liebe Katharina,

    ich arbeite total gerne im Home Office und hatte letztes Jahr auch keine Probleme mit dem doch recht plötzlichen Umstieg. Tatsächlich hat sich auch meine Morgenroutine verändert, aber grundsätzlich fällt mir Feierabend machen nicht schwer. Das einzige womit ich echt zu kämpfen habe ist die fehlende Bewegung. Früher war ich viel mehr aktiv. Zum Glück habe ich noch einen Hund, sonst würde ich mich vermutlich noch weniger bewegen. Daran muss ich wirklich mehr arbeiten.

    Liebe Grüße
    Mo
    Mo kürzlich veröffentlicht…Das Camp der Unbegabten von Boris KochMy Profile

  4. Das sind gute Inputs. Seit 10 Jahren arbeite ich von zuhause aus. Also schon vor Corona waren fixe Tagesabläufe ganz wichtig. Deine Aufzählung ist schlüssig und ich kann das nur bestätigen! Viele liebe Grüße!

  5. Hallo Katharina,

    sehr schöne Aufzählung von vielen Faktoren. Es ist auf jeden Fall wichtig das man sich Zeiten nimmt und sich nicht ablenken lässt. Und in der Arbeitszeit nicht sich auf Facebook oder so aufhält. Aber ich hoffe das die Zeiten mit Home Office mal vorbei geht.

    Liebe Grüße
    Julia

  6. Huhu,

    bei meiner Berufsgruppe gibt es ja nicht die Möglichkeit auf Homeoffice, aber ich finde es auch wichtig, wenn man die Möglichkeit hat solche festen Bedingungen aufzustellen, weil man glaube sonst schnell zu viel arbeitet. Pausen, geplante Mahlzeiten sind alles wichtige Dinge die man wirklich einhalten sollte. Man kann nicht nur arbeiten 🙂

    LG Steffi
    Steffi kürzlich veröffentlicht…Neuerscheinungen Herbst/Winter 2021 Part 1My Profile

  7. Ich muss mich Steffi anschließen, auch in meiner Berufsgrippe gibt es kein Homeoffice. Eine Zeitlang war es möglich, Videotherapien anzubieten, aber ganz ehrlich, ich finde den persönlichen Kontakt essenziell. Deshalb war unsere Praxis nur ein paar Wochen zu als Corona ausbrach und danach wieder durchgehend offen.

    Ich kenne aber einige Leute, die seitdem im Homeoffice sind und werde deine Tipps mal weiterleiten!

    Liebe Grüße
    Jana

  8. Ich habe schon jahrelang Homeoffice. Für mich war es daher kein Problem. Unsere Firma ist schon immer im Haus. Entweder ich sitz dann in unserem Büro, dass im Keller ist oder eben darüber, wie jetzt auch. Daher war das das geringste Übel der Pandemie. UNd daher weiß ich auch, dass einige deiner Tipps goldwert sind. Vor allem trinken, Pause und Grenzen setzen.
    Liebe Grüße
    Sandra

  9. Liebe Katharina!

    Ich bin Erzieherin und war seit März 2020 immer wieder über über längere Zeit im Home Office.
    Anfangs, da ich durch eine Vorerkrankung zur Risikogruppe gehöre, später dann, weil es Verordnungen und Inzidenzzahlen so beeinflusst haben.
    Wir hatten bis auf den Dezember, in dem ich und ein Großteil des Teams an Corona erkrankt waren eigentlich immer einen eingeschränkten Regelbetrieb und nun wieder Notbetreuung.
    Erzieherin und Home Office fragen sich sicher manche.
    Wie geht das?
    Nun, zu meiner Arbeit gehört auch viel Arbeit am PC.
    Wir planen und dokumentieren Angebote, Ausflüge, halten Entwicklungsfortschritte der Kinder fest etc.
    Anfangs brauchte ich ein wenig Zeit mit der neuen Situation klar zu kommen, mittlerweile komme ich schon ganz gut damit zurecht.
    Wenn ich mal wieder ins Home Office muss, bilde ich mich über Plattformen wie Oncampus weiter, besuche Webinare, lese Fachliteratur und bearbeite diese für die Arbeit und die Nutzung im Alltag auf.
    Ich plane und entwickle Projekte alleine und im Team, suche Material zusammen, schreibe Berichte für Kooperationspartner, überlege mir, wie wir den Kontakt zu den Eltern und Kindern halten und auch sie in dieser Zeit unterstützen können etc.
    Deine Tipps finde ich sehr spannend und konnte auch einiges für mich daraus ziehen.
    Was ich für mich aus dem Home Office gelernt habe:
    Ich muss Prioritäten setzen und Dinge nach Wichtigkeit abarbeiten.
    Ich bemühe mich um eine klare Trennung zwischen Arbeit und Privatem.
    Arbeitszeit ist Arbeitszeit und der Haushalt etc. kommen danach.
    Kommt etwas Neues dazu, muss ich trotzdem offene Projekte zu Ende bringen.
    Mich haben das Home Office und der damit verbundene Druck enorm gestresst, die Bringschuld hat mich verunsichert.
    Wie viel ist in welcher Zeit leistbar und was ist zu viel, was zu wenig?
    Fehlen klare, einheitliche Vorgaben ist das ganz schön schwer.
    Für mich ist ein aufgeräumter Arbeitsplatz wichtig.
    Ich stelle mir den Wecker, als würde ich zur Arbeit geben, dusche, mache mich fertig und setze mich in einem Outfit, in dem ich auch arbeiten gehen würde vor den PC.
    Ich mache mir einen Plan, was ich wann erledigen muss und plane Zeiten wie ZOOM-Besprechungen bewusst ein.
    Was mir oft schwer fällt ist, tatsächlich eine Mittagspause zu machen und gesund zu essen.
    Schnell mal ein Snack, wenn man in einem Thema drin ist, kam leider auch oft vor.
    Wichtig ist mir, mindestens ein Mal am Tag das Haus zu verlassen, mich zu bewegen, spazieren zu gehen.
    Ich treffe mich oft mit einer Freundin und Kollegin und gehe mit ihr spazieren.
    Vernetzung ist sehr wichtig, aber auch das Thema Grenzen setzen.
    Wann ist Feierabend?
    Ich gönne mir zu dem Thema bewusst eine Zeit, ab der ich nicht mehr in die WhatsApp-Gruppe der Kita schaue, egal um wie viel Uhr der Chef mal wieder geschrieben hat.

    Liebe Grüße, Cristina
    Cristina kürzlich veröffentlicht…Historisches Flair, das größte romanische Bauwerk der Welt und ein Gebäck aus dem drei Mal die Sonne scheint – Ein Kurztrip ins rheinland-pfälzische SpeyerMy Profile

Write A Comment

CommentLuv badge