Nachdem trotz Pause der erste Teil dieser Top 10 der Kleinkinder Bücher wirklich super oft gelesen und geteilt wurde, hoffe ich dass ihr mit Teil 2 noch mehr Spaß habt. Den hier kommt die Crème de la Crème der Kleinkind-Literatur!

Ich weiß nicht, ob ihr es gesehen habt – aber ich bin ja auch ein riesiger Bücher-Fan. Während ich versuche (wie schon 2019) im Jahr 2020 auf 30 gelesene Bücher zu kommen (den Fortschritt könnte ihr hier verfolgen), ist der Mausebär bei weit über 40 dieses Jahr. Und wir sind ja gerade mal zur Hälfte durch mit 2020…. Es war also gar nicht so einfach, das hier auf 10 Bücher herunter zu brechen. Umso besser sind aber natürlich die Sieger!

Ein Hinweis noch: Am Ende jeder Buchvorstellung findet ihr einen Link zu Amazon. Wenn ihr darüber bestellt, bekomme ich ein paar Cent Provision. Euch kostet das ganze nichts, aber es kann mir helfen diesen Blog zu finanzieren – irgendwann. Wenn ihr nicht den Amazon Link nehmen wollt, sind die Bücher aber auch schnell im klassischen Buchhandel oder Online bei meinem Lieblingsbuchhändler aus dem Dorf bestellt.

So, nun aber: Vorhang auf, für die besten Kleinkinder Bücher – jetzt im zweiten Teil Platz 5 bis 1!

5. Gute Nacht, kleine Eule

Für viele ist dieses Buch vermutlich schon ein kleiner Klassiker. Kurz, liebevoll gezeichnet und in Reimen geschrieben ist es eins der beliebtesten Vorlesebücher für das Zubettbringen. Während im ersten Lebensjahr noch “Gute Nacht kleiner Bagger” ganz vorn rangierte (ähnlich kurz und gereimt, so dass ich diesen auch jetzt noch aus dem Stand rezitieren kann) hat sie der Mausebär nun die Eule aus der Bibliothek mitgenommen und diese sofort in ihr Herz geschlossen.

M. mochte aus der Buchreihe auch das “Einhorn ohne Horn vorn”, “Der Fuchs hört einen Mucks” und “Die kleine Eule badet” und weitere Bücher von Susanne Weber sehr gern. Ich persönlich finde die Gute Nacht Geschichte der kleinen Eule aber am schönsten.

Die kleine Eule könnt ihr hier bestellen.

4. Bobo Siebenschläfer: Draußen ist es doch am Schönsten

Ich habe Bobo Siebenschläfer als Kleinkind geliebt. Meine Eltern dagegen waren so semi-begeistert. Ich konnte das gar nicht nachvollziehen… …bis meine Tochter sich in Bobo verliebte. Zunächst hatten wir nur meine fast 35 Jahre alten, völlig zerfledderten und zerlesenen Erstausgaben zu Hause. Und M. wollte beide Bücher, komplett, hintereinander weg und dann wieder von vorne lesen. Dabei sind diese alten Ausgaben weder hübsch gezeichnet (sowieso nur zweifarbig in blau-schwarz und orange gehalten) noch ist der Text wirklich mitreißend, so kurz und banal sind sie. Hinzu kommt, dass der ca. 2-jährige Bobo der 80er tatsächlich andauernd seine Flasche mit Kakao bekommt. Oder Limo. Oder Saft. Im Jahr 2020 ist das wirklich überholt.

Vorhang auf für die neuen Geschichten: Mittlerweile gibt es nicht nur Neuauflagen der alten Geschichten von Markus Osterwalder selbst, sondern auch ganz neue Bobo Geschichten mit neuen Freunden, einer kleinen Schwester und vermutlich auch mit besseren Zähnen, denn der Kakao ist verschwunden. Nicht verändert hat sich die Tatsache dass Bobo am Ende immer einschläft, und auch unser Mausebär liebt den neuen Bobo so sehr wie den alten.

Daher schafft es der neue Bobo, aus der Feder von Dorothée Böhlke, auf diese Top 10 – und wegen M.s großer Liebe sogar auf Platz 4.

Den neuen Bobo könnt ihr hier bestellen.

3. Pip und Posy: Die kleine Pfütze

Pip und Posy sind ein Hase und eine kleine Maus, und außerdem sind sie die besten Freunde. Allerdings geht in jeder Geschichte etwas schief (Oh weh!). Zum Glück aber weiß einer von beiden immer, wie man dem besten Freund zur Hilfe kommen kann. In diesem Falle ist es Posy, die mit Wischmop und frischen Kleidern schnell klarstellt, dass Unfälle in der ersten Zeit ohne Windel ganz normal sind – und überhaupt nicht schlimm.

Pip und Posy stammen aus der Feder von Axel Scheffler, dem Mann der uns schon den Grüffelo schenkte. Entsprechend liebevoll sind die Geschichten von Pip und Posy illustriert. Es gibt auf jedem Bild viel zu sehen und zu suchen, und bestimmte Gegenstände tauchen auch immer wieder auf.

Pip und Posy könnt ihr hier bestellen.

2. So Müde und Hellwach

Ein super schönes Einschlafbuch. Alle Tiere sind furchtbar müde, aber immer wieder ist eins plötzlich hellwach. Aufs Klo müssen, Durst haben, sich fürchten – es gibt so viele Gründe doch nochmal aufzustehen. Aber am Ende ist es im eigenen Bett doch am gemütlichsten…

Eher unbekannt und nur in einem kleinen Wuppertaler Verlagshaus publiziert, habe ich von diesem Buch tatsächlich noch nie irgendwo etwas gelesen. Das es so unbekannt ist, sollte sich ändern! Das Buch ist liebevoll gezeichnet und bietet beim Lesen viel Spielraum für Stimmen und Geräusche. Dennoch kann man es schnell auswendig – was langweilig klingt ist beim Einschlafen aber ein enormer Vorteil, denn so kann man es auch im Dunkeln noch erzählen. Zufällig haben wir letzte Woche in der Bibliothek noch ein weiteres Buch der Autorin Susanne Strasser gefunden – Der Wal nimmt ein Bad..

So müde und hellwach könnt ihr hier bestellen.

1. Der Dachs hat heute schlechte Laune

Ein Zufallsfund – und sofort mein allerliebstes Kleinkinderbuch. Ähnlich unseres Platz 2 hatte ich von dieser Buchserie und auch von dem Verlag vorher noch nichts gehört. Nach einem Ausflug ins Dorf zu Omas Lieblingsbuchhändler Gottschalk kamen der Mausebär und ihr Papa mit diesem Buch nach Hause.

Wir haben uns alle sofort verliebt, in den grummeligen Dachs der schlechte Laune noch in eine Party verwandelt. Die Geschichte ist liebevoll gezeichnet und geschrieben. Kein anderes Kleinkinderbuch hat meiner Meinung nach so schön gemalte Bilder.

Den Dachs könnt ihr hier bestellen.

Kann man je genug Bücher haben?

Die meisten sind übrigens auf die eine oder andere Weise auch Buchserien – nicht bei allen sind die anderen Bücher immer auch zu empfehlen, bei Pip & Posy sowie dem Dachs ist aber wirklich alles toll!

Das war sie also – unsere Top 10. Welche Bücher lest ihr denn zur Zeit am liebsten? Und geht ihr auch so gern in die Bibliothek? Lasst mir gerne einen Kommentar da!


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Author

34. Mama vom Mausebär. Weltenbummler, fest verankert in Köln. Crossfitter und Eishockeyspieler. Ernährungs-Besserwisser.

3 Comments

  1. Also ich finde ja, dass man nie genug Bücher haben kann! Meine Leidenschaft sind ja Wimmelbücher, die kann man so toll in der Sprachtherapie einsetzen! Aber bei deinem Teil 2 der besten Kleinkinder-Bücher sind auch ein paar richtig tolle dabei! Mein Favorit ist das Buch mit Pip und Posy!

    Liebe Grüße
    Jana

  2. Wir sind eine “Bücherwurm-Familie” und lesen mit den Kindern seit sie auf der Welt sind am Abend täglich eine Geschichte. Mittlerweile können beiden schon lesen. Die Bücher von dir kenne ich ehrlich gesagt nicht. Bei uns stehen bei meinem Erstleser gerade die Olchi Bücher hoch im Kurs.

    lg
    Nena

  3. Liebe Katharina,

    ich gebe dir definitiv Recht, Bücher können auch wir niemals genug haben. Bei uns im Haus gibt es die unterschiedlichen Bücher, aber auch ganz viele bezaubernde Bücher. Von Pip und Posy haben wir auch Bücher, die beiden sind so Zucker. Auch Bodo ist bei uns bekannt. Eine tolle Zusammenstellung hast du hier. Hier schlägt das Kinderbuchherz gleich ganz hoch.

    Liebe Grüße
    Mo

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